Schadensersatz wegen unberechtigter Nutzung eines abfotografierten Kartenausschnitts

Das AG Bielefeld hat mit Urteil vom 12.09.2013 – 42 C 58/13 entschieden, dass bei der Ermittlung von Schadensersatz wegen unberechtigter Nutzung von Kartenmaterial im Wege der Lizenzanalogie die Höhe danach richtet,  was die Parteien vernünftigerweise vereinbart hätten.  Hierbei seien Qualität des verwendeten Kartenausschnitts sowie die Nutzungsdauer als auch der Verwendungszweck von ausschlaggebender Bedeutung.

Unter Berücksichtigung dieser Umstände sah das AG die Zahlung von 100,00 EUR Schadensersatz als angemessen an. Die Qualität des streitgegenständlichen Kartenausschnitts musste dabei als eher schlecht beurteilt werden.

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