Sicherheitslücke bei Router erschüttert Anscheinsbeweis

Das AG Braunschweig hat mit Urteil vom 27.08.2014 – 117 C 1049/14 entschieden, dass eine Sicherheitslücke am Router ausreichend ist, um gemäß der von der Rechtsprechung angenommenen sekundären Darlegungs- und Beweislast im Rahmen von Filesharing-Verfahren nachzukommen und den Anscheinsbeweis, der durch die Ermittlung der IP-Adresse zunächst angenommen wird, zu widerlegen.

Sodann treffe den Abmahner die Beweislast dahingehend, dass der Abgemahnte tatsächlich die behauptete Urheberrechtsverletzung begangen hat.

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