Keine Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung in TV Show

Das AG Osterode hat mit Urteil vom 29.01.2015 – 2 C 214/14 entschieden, dass die Aussage der Beklagten, die eine deutsche Pornodarstellerin ist, in einer Fernsehshow zum Thema „Die 10 verrücktesten Deutschen“

„Das heißt, er hat 20.000 Menschen geschadet, ja? Ich glaub, das macht ihn geil.“

keinen Geldentschädigungsanspruch wegen schwerwiegender Persönlichkeitsrechtsverletzung rechtfertigt.

Nach Ansicht des Amtsgerichts handelte es sich bei dieser Aussage noch um eine Meinungsäußerung, welche nicht mit einer persönlichen Herabwürdigung verbunden sei. Letzteres begründete das Gericht damit, dass es sich bei der streitgegenständlichen Aussage allein um den für die Beklagte üblichen Tonfall handele, so dass keine schwerwiegende Persönlichkeitsrechtsverletzung angenommen werden könnte.

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